Ausfall des Events

Szenario I
Ein Hersteller plant die Einführung eines neuen Produktes. Der Ort der Veranstaltung ist eine europäische Großstadt. Das Budget liegt bei rund € 2 Mio. Alle Vorbereitungen sind bereits durchgeführt. Einen Tag vor dem Event verstirbt das Staatsoberhaupt. Je nach Land werden zwischen drei und sieben Tagen Staatstrauer verhängt, einhergehend mit einem generellen Veranstaltungsverbot. Die Veranstaltung ist somit geplatzt. Ihr Auftraggeber hat die gesamten Kosten umsonst aufgewendet. Ein Betrag von rund € 20.000,- netto würde eine Versicherung gegen die Nichtdurchführbarkeit einer Veranstaltung kosten.

Szenario II
Ein Markenprodukt feiert Geburtstag. Hierzu wird eine Geburtstagsfeier, eine Riesenfete mit einem Budget von € 1 Mio angesetzt. Zwei, drei Tage vor der Veranstaltung brennt die Location ab (denken Sie an den Flughafen Düsseldorf - so schnell kann es gehen!). Eine neue Location ist in dieser kurzen Zeit nicht aufzutreiben, so daß die Feier abgesagt wird. Hier würden € 10.000,-- genügen, um entsprechende Vorsorge zu treffen.

Szenario III
Sie laden Gäste und zahlende Teilnehmer ein, um eine Veranstaltung auf den Bahamas durchzuführen. Und das ausgerechnet in der Hurricane-Hochsaison (September/Oktober). Was ist, wenn Sie von Miami aus nicht ablegen können, weil die gebuchte Location von einem Hurricane zerstört wurde oder die US-Behörde das Auslaufen untersagt?

Wir könnten Beispiel an Beispiel aufführen. Regen, Schnee oder Hagel, die einen Open-Air-Event unmöglich machen, LKW-Fahrerstreiks, die dafür sorgen, daß das Material und die Veranstaltungstechnik nicht rechtzeitig am Ort sind. Die Liste der Gefahren ist sehr groß. Und wenn Sie an die letzten Jahre denken, werden Ihnen sicherlich etliche Situationen einfallen, die für das eine oder andere graue Haar verantwortlich sind.